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Was ist bei der Haltung von Vögeln zu beachten? Vögel sind oft nicht nur Heimtiere, sondern auch "Gartentiere", wenn sie nämlich gemeinschaftlich in einer größeren Voliere gehalten werden. Wir beschäftigen uns zunächst mit der Haltung im Haus, also meist einzeln oder paarweise im relativ kleinen Käfig. Die mit Abstand als Heimtier bedeutendesten Arten sind Wellensittich und Kanarienvogel. Vögel werden meist wegen ihres bunten Gefieders und ihres Gesangs gehalten, obwohl es nicht selten passiert, dass der Dauergesang eines fleissigen Kanarienvogels oder das ununterbrochene Schwatzen des Wellensittichs den Haltern irgendwann auch ziemlich auf die Nerven gehen kann. Vögel machen recht viel Staub; die Spelzen des Futters und die Flaumfederchen fliegen gerne in der ganzen Wohnung rum. Ein bis zwei Mal im Jahr wechseln die Vögel ihr Gefieder, sie "mausern". Sie sind in dieser Zeit deutlich krankheitsanfälliger, als sonst. Die als Käfigtier gehaltenen Vögel sind meist Körnerfresser, die aber neben der käuflichen Futtermischung regelmässig etwas Grünzeug (z.B. Vogelmiere), kleine Stückchen frisches Obst und - ganz wichtig für den Federaufbau und die Verdauung - in ihrem Sand Kalkstückchen und kleine Steinchen (grobe Sandkörner) haben sollten. Die meisten Vögel
baden gerne (Kanaris sind ohne Bad kaum gesund zu halten), viele Vögel
nehmen sehr gerne auch Staub- bzw. Sandbäder. Sie mögen es überhaupt
nicht, angefasst zu werden: In freier Natur wird ein Vogel nur einmal
in seinem Leben "angefasst", nämlich wenn ihn ein Raubtier
zwischen den Zähnen hat. |
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